Titel


Die Campus-Gala 2014

Campus-Symposium Markeninszenierung
In diesem Jahr widmete sich die Campus Gala des EC Europa Campus den Themen Markeninszenierung und Skandalisierung. Der Event wurde von den Studenten in der Print Media Lounge in Heidelberg ausgerichtet. In Talkrunden diskutierten Vertreter aus den Bereichen Wirtschaft, Mode und Medien. Untermalt wurde die Veranstaltung von Fashionshows, Gesangsaufführungen, Tanzperformances und Showacts der Studenten. Der EC Europa Campus bietet akkreditierte Bachelor- und Masterstudiengänge mit dem Ziel des staatlichen Hochschulabschluss des Bachelor of Arts und Master of Arts. 1000 Studenten nehmen derzeit das Studium zum Sport- und Gesundheits-, Tourismus- und Mode-, Kommunikations-, Marketing- und Eventmanagement an Standorten Frankfurt, Karlsruhe und Mannheim wahr.


Markeninszenierung

Die erste Talkrunde befasste sich mit der Frage, wie Marken erfolgreich auf dem Markt platziert werden können. Hierzu wies Prof. Dr. Volker Kreyher, akademischer Leiter des EC Europa Campus, zu Beginn auf die richtige Ansprache der Zielgruppe hin: „Nur durch Emotionalisierung und Personalisierung kann eine Marke in Szene gesetzt werden.“ Wie wichtig die Identifikation der Konsumenten mit einer Marke ist, betonte Goeran Tamm, Marketing Director bei Jaguar Land Rover: „Wer sich einen Lamborghini, Jaguar oder Land Rover kauft, möchte sich über sein Produkt ausdrücken. Ein Fahrzeug kommuniziert permanent über die Persönlichkeit, also den Charakter des Fahrers“. In diesem Zusammenhang riet Ralph Scheurer-Lee, Marketingleiter der Privat-Brauerei Weldebräu, bei der Markeninszenierung ein einzigartiges Produkterlebnis zu kreieren: „Unser Flaschendesign leitet sich aus der Kunst ab und schafft somit Individualität.“ TV-Modeexperte Peyman Amin stimmte dem zu: „Einzigartigkeit und zielgruppenorientiertes Handeln sollten bei der Markeninszenierung im Vordergrund stehen.“ Traditionsunternehmen werden dabei vor die Herausforderung gestellt, das richtige Maß zwischen Tradition und Moderne zu finden. Der Pressesprecher des Fußballvereins 1. FC Kaiserslautern, Stefan Roßkopf, ergänzte hierzu: „Unsere Fans erwarten von uns als Verein, die vorhandenen Werte zu wahren und trotzdem mit dem Zeitgeist zu gehen.“


Skandalisierung in den Medien

Medien werden auch als vierte Gewalt bezeichnet, da sie Themen skandalisieren und somit auf die öffentliche Meinung einwirken. Die Bedeutung medialer Skandale wurde in der zweiten Talkrunde diskutiert. „Es ist ein politischer Impuls, der versucht eine bestimmte Gesellschaft zu etablieren. Hinter diesem medialen Wunsch sitzen politische Machtinteressen“, erklärte Prof. Kreyher. Kampagnenberater Andreas Graf von Bernstorff kritisierte den Verlust der Meinungsvielfalt heute: „Die Qualität der Berichterstattung geht mit der einseitigen Vermittlung durch Journalisten verloren.“ Medienexperte Gerhard Meier-Röhn stimmte diesem Phänomen zu: „Die Leute wollen keine Mainstreamberichterstattung. Die Diskrepanz zwischen veröffentlichter und öffentlicher Meinung wird immer größer.“ Konkrete Handlungsempfehlungen, einem Skandal entgegenzuwirken, gab der Kommunikationsexperte Moritz Hunzinger: „Bei einem Skandal müssen sämtliche Fehler eingeräumt und Besserung muss gelobt werden. Die richtige Kommunikation ist entscheidend“.


Fotos von der Campus-Gala 2014


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