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Mit der Eröffnung der 21. Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver rückt wieder ein großes Sportereignis in den Blickpunkt der Weltöffentlichkeit. Mehr als 2000 Medienvertreter aus aller Herren Länder werden dafür sorgen, dass dem sportinteressierten Zuschauer neben dem großen Spektakel kein noch so kleines Detail entgeht. Einer dieser Berichterstatter wird Lars Müller-Appenzeller sein, Sportjournalist aus Überzeugung, und stellvertretender Ressortleiter der Sportredaktion bei der regionalen Tageszeitung "Heilbronner Stimme" sowie Lehrbeauftragter bei EC Europa Campus.
Müller-Appenzeller versteht es, andere ins rechte Licht zu rücken. So ist er stets bemüht, seinen Lesern das Wesentliche zu vermitteln. Neben den bloßen Daten und Fakten erwarten die Leser auch Hintergrundinformationen zu Sportlern, die vielleicht nicht jeder kennt. "Hin und wieder wird ein Artikel mit einer Prise Homor und Ironie abgerundet", analysiert er seinen Berufsalltag. Die Affinität zum Sport hat sich bei dem heute 36-Jährigen schon in der Kindheit gezeigt. Aus Konstanz am Bodensee stammend, entdeckt er früh das alpine Gelände für sich. So bringt er es in der Jugend als talentierter Abfahrtsläufer zu einigen Ehren. Auch das runde Leder beherrscht er während der Kindheit.
Der Weg zur Zeitung ist für Müller-Appenzeller "irgendwo logische Konsequenz" aus seiner Begeisterung für den Sport und einer "besonderen Wissbegierigkeit". Die journalistische Laufbahn schlägt der lang aufgeschossene Sportredakteur bereits in der Jugend ein, indem er beginnt, an Sonntagen für den "Südkurier" zu schreiben. Es folgen ein Lehramtsstudium in Deutsch und Sport sowie der Trainerschein im alpinen Ski-Bereich. In Anbetracht seiner sprachlichen wie sportlichen Ausbildung ist der Wechsel ins Lager der "schreibenden Zunft" folgerichtig. Müller-Appenzeller schätzt heute besonders die Abwechslung in seinem Job. "Man kommt viel rum in dieser Branche, lernt jede Menge interessante Persönlichkeiten kennen und verdient seinen Lebensunterhalt damit, diese Eindrücke zu sammeln und zu Papier zu bringen." Bei "der Stimme" ist er einer von neun Sportredakteuren. "Unter uns gibt es keinen, der nach einem langen Arbeitstag in der Redaktion durchpustet und sagt: Super, wieder einen Tag rumgebracht!" Und das glaubt man ihm auch angesichts seines abwechslungsreichen Terminkalenders. Gestern noch ein Interview mit Hoffenheim-Spieler Chinedu Obasi, schlägt Müller-Appenzeller heute bereits beim ATP Tennis Turnier am Stuttgarter Weissenhof auf und morgen schon wirft er seinen Blick hinaus über den großen Teich in Richtung Vancouver 2010. Langweilig ist anders...
Fabian Rünger
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